Abwasserbewirtschaftung erhält leistungsstärkere Router

12.10.2017 | Application Stories | Permalink

Ausgangslage

Die Schweizer STEBATEC AG bietet für die kommunale Abwasserbewirtschaftung und den Betrieb von Heizzentralen modernste Anlagentechnik, das dezentrale Alarmierungssystem STEBalarm mit integrierter Pikettplanung sowie die eigens dafür entwickelten, cloudbasierten Prozessleitsysteme ARAbella, AQUAbella und REbella.

Für die Kopf- und Unterstationen von STEBalarm setzt STEBATEC bereits seit Jahren auf die bewährten Mobilfunkrouter MoRoS HSPA.

Ziele

Technische Ziele waren die Einführung der leistungsstärkeren LTE-Router der MRX-Serie und der damit möglichen Virtualisierung der Apps in der integrierten Linux-Umgebung auf LXC-Basis. 

Flankierende Ziele des Corporate Brand Management waren eigene OEM-Versionen der modularen Router MRX3, MRX5 und der verwendeten MRcards mit STEBATEC-roter Front um ein konsistentes Bild des Unternehmens zu kommunizieren.

Lösung

Die MRX-Router von INSYS icom eignen sich ideal für das Alarmierungssystem STEBalarm und weitere Apps von STEBATEC, da sie die Modularität und die Programmierbarkeit der icom SmartBox kombinieren: Alle Apps von STEBATEC werden in den Linux Containern (LXC) des Routers ausgeführt. Weitere Vorteile sind:

  • IT-Sicherheit: MRX-Router können sicherheitsrelevante Ereignisse feststellen, darauf reagieren und melden sowie mehrere VPN-Tunnel gleichzeitig aufbauen - und auch ein Tunnel im Tunnel ist einfach konfigurierbar
  • Modularität: zusätzliche Schnittstellen (LAN-Ports, DSL, LTE, seriell, IOs) werden durch praktische Einschubkarten hinzugefügt
  • Flexibilität: diverse Prozessleit- und Steuerungssysteme werden protokoll- und herstellerunabhängig angebunden.

Rund­um­be­treu­ung

Der Wechsel der Router-Serien erschloss neue, mächtige Funktionen wie z. B. die WAN-Ketten, IT-Sicherheitsfeatures und die flexible Bestückung freier Slots mit MRcards, machte aber die Migration der STEBATEC-Anwendungen vom bisherigen Betriebssystem INSYS OS auf das neue, leistungsstärkere icom OS erforderlich.

Dabei konnte sich STEBATEC stets auf die kompetente Unterstützung von INSYS icom verlassen wie z. B.:

  • Direkter Entwicklersupport für hilfreiche Tipps und schnelle Lösungen
  • Inhouse-Schulungen bei STEBATEC sorgten für gezielten Wissenstransfer (z. B. icom OS), den Schutz von Unternehmens Know how und eingesparte Reisekosten
  • praxisorientierter Migrationsleitfaden von Profis für Profis

Auf Wunsch wäre noch ein Migrationservice für Konfigurationen und Apps zur Verfügung gestanden.

Zitat

"Der Routerwechsel und die Portierung unserer STEBalarm-Software waren durchaus schweißtreibend, aber die Mühe hat sich gelohnt, denn jetzt sind wir sicher: Die MRX-Serie bietet die perfekten Router und Erweiterungskarten für uns!

Viele wissen wahrscheinlich nicht, was man mit den Linux-Containern der icom SmartBox alles machen kann, doch wir kennen jetzt das Potential und nutzen es inzwischen sehr erfolgreich für unsere Kunden in Lösungen wie STEBalarm – und neuerdings auch für INKA, unsere Integrale Kanalnetzsteuerung."

Jonathan Brechbühl

Leiter Support

STEBATEC AG, Brügg (CH)

Weblinks

icom OS  Migrationsleitfaden "INSYS OS nach icom OS"

icom OS  Schulung


Nutzen und Mehrwert

  • Direkter Entwickler-Kontakt liefert Tipps und schnelle Lösungen
  • Apps laufen direkt im Linux Container (LXC) des Routers, das ersetzt kleine IPCs
  • Inhouse-Schulungen bringen gezielt Wissen, schützen Firmen-Know how und sparen Reiseaufwand
  • Altbestands-Geräte mit MRX-Routern weiterhin anbindbar
  • Modulare MRX-Router lösen bauseits vorhandene, aber unsichere Swiches ab

Vollmodularer Router MRX5-LTE von INSYS icom als Kopfstation für STEBalarm in Rot: Signalfarbe für Alarme und zugleich Markenfarbe der Firma Stebatec

Gegenüberstellung wesentlicher Eigenschaften der Router-Betriebssysteme icom OSunINSYS OS

Programmierumgebung für Betriebssystem icom OS

Programmierumgebung für Betriebssystem INSYS OS

Referenzapplikation bei CERN mit Kontron Modulen (englisch)

21.10.2016 | Application Stories | Permalink

1U Rack mit 4 COM Express mini ModulenCERN 1U Rack mit 4 COM Express mini Modulen

CERN, the European Organization for Nuclear Research nedded a save, virtualized environment to monitor particle accelerator.

This application story describes the 1U Rackmount-PC project based on Kontron's COM Express modules. The people behind the solution beside CERN were Brunner Elektronik in Hittnau (development and production) and Ineltro AG (project management).

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